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26.09.2026 Übung/Schulung
„Heißübung“ für Atemschutzträger
Auch wenn die Einsatzstatistik zeigt, dass die Feuerwehren im Allgemeinen zu mehr technischen Einsätzen als Brandeinsätzen alarmiert werden, sind regelmäßige Übungen, bei denen die Brandbekämpfung im Fokus steht, unerlässlich, vor allem im Hinblick auf den Atemschutz. Mindestens zwei Übungen pro Jahr müssen Atemschutzträgerinnen und Atemschutzträger absolvieren, um im Ernstfall eingreifen zu können. Echte „Heißübungen“ – bei denen in Gebäuden gelöscht werden kann – stellen dabei eine Seltenheit dar und wenn sich eine solche Möglichkeit ergibt, wird diese gerne ergriffen – zumal sie für „junge“ Atemschutzträgerinnen bzw. Atemschutzträger eine wertvolle Erfahrung darstellt.
Zur 22. Abschnittsatemschutzübung lud das Abschnittsfeuerwehrkommando Engelhartszell am Samstag, den 26. September nach Vichtenstein, wo die zwölf teilnehmenden Atemschutztrupps – darunter auch ein Trupp unserer Wehr – eine Heißübung erwartete.
In dem vor dem Abriss stehenden Pfarrheim galt es für die teilnehmenden Atemschutztrupps einen – kontrollierten – Brand im Erdgeschoss sowie im ersten Stock zu bekämpfen und zwei vermisste Personen aufzufinden bzw. zu retten.
Auf Grund der Gegebenheiten konnten zwei Atemschutztrupps gleichzeitig den Innenangriff vornehmen, wodurch die Zusammenarbeit der Trupps von verschiedenen Feuerwehren gefördert wurde.
Alle teilnehmenden Atemschutztrupps löschten die Brände nicht nur in kurzer Zeit, sondern retteten die verletzten Personen rasch aus dem Gebäude.
Unmittelbar nach der Übung erfolgte eine kurze Nachbesprechung, bei der diesmal auch ein Blick auf die Arbeit der Brandermittlung geworfen wurde bzw. jene Fragen, die an die Atemschutztrupps in solchen Fällen gestellt werden, behandelt worden sind.
Abschließend möchten wir uns beim Abschnittsfeuerwehrkommando Engelhartszell, allen voran beim Abschnitts-Fachbeauftragten Atemschutz OBI d.F. Christoph Beham sowie der Freiwilligen Feuerwehr Vichtenstein recht herzlich für die Abhaltung dieser lehrreichen „Heißübung“ bedanken.
Ein Dank gilt aber auch der Freiwilligen Feuerwehr Schärding, die mit dem Atemschutzfahrzeug, die leeren Atemschutzflaschen gefüllt hat.

 

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